Aktueller Stand

per 19. August 2013

- Uhl Windkraft hat Bauantrag für 3 Windräder eingereicht
- Jetzt höhere Nordex Anlagen vorgesehen
- Gemeinde Kissing plant Konzentrationsflächen bei Ottmaring
- Stadt Friedberg plant Ausweisung von Konzentrationsflächen

Auf dem Gebiet zwischen Bachern und Ottmaring im Erlauhoz soll ein Windpark gebaut werden.

Der Großteil der Fläche im Erlauholz wird von den Bayerischen Staatsforsten verwaltet. Mit diesen hat die Firma Uhl-Windkraft bereits vor mehreren Jahren eine Vereinbarung geschlossen, in welcher sich die Bayerischen Staatsforsten prinzipiell bereit erklärt haben die notwendigen Fläche im Erlauholz zu verpachten. Auf den Flächen der Bayerischen Staatsforsten sind 3 Windräder geplant, einen entsprechenden Bauantrag hat die Firma Uhl Windkraft im Dezember 2012 beim Landratsamt Aichach-Friedberg eingereicht. Laut Bauantrag der Firma Uhl Windkraft sind derzeit Anlagen der Frima Nordex vom Typ N117 mit 2,4 MW Leistung, einer Nabenhöhe von 141 m, einem Rotordurchmesser von 117 m und einer Gesamthöhe von 199,5 m geplant. Im April 2013 hat die Stadt Friedberg dem Windpark Projekt im Erlauholz das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Übersichtskarte geplante Standorte für Windenergieanlagen (WEA)

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Seit Oktober 2012 ist bekannt, dass auch die Stadt Augsburg Flächen für weitere Windkraftanlagen zur Verfügung stellt. Diese schließen direkt an die Grenze der Flächen der Bayerischen Staatsforsten in Richtung Ottmaring an.

August 2013: Durch die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes der Stadt Friedberg sollen Konzentrationsflächen für Windenergieanlagen ausgewiesen werden. Besonders betroffen sind hiervon die Anwohner von Ottmaring, Rohrbach und Bachern. Durch die Planung von zusätzlichen Konzentrationsflächen wird die bestehende Vorbehaltsfläche erheblich Richtung Ottmaring ausgeweitet. Eine zusätzliche neue Konzentrationsfläche soll nordöstlich im Anschluss an die bestehende Vorbehaltsfläche zwischen Ottmaring und Rohrbach entstehen, auch Bachern wäre hiervon erheblich betroffen.

Übersichtskarte mit geplanten Konzentrationsflächen


Darüber hinaus ist auch die Gemeinde Kissing dabei, Flächen für Windkraftanlagen auszuweisen. Diese sind bewusst möglichst weit von ihrem eigenen Gemeindegebiet entfernt und grenzen somit mit nur 1.000 Meter Abstand an die Wohnbebauung von Ottmaring an. Am 27.10.2011 erteilte auch der Gemeinderat Kissing das gemeindliche Einvernehmen für die Voranfrage von Barbara Schmelcher aus Kissing für den Bau eines Windrades zwischen Alt-Kissing und Ottmaring im Schwaigfeld mit einer Gesamthöhe von 178 Metern.

Übersichtskarte mit Erlauholz und potentieller Kissinger Fläche für Windräder